Thomas Larcher
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Thomas Larcher
wurde schon während seiner Studienzeit als Pianist im Bereich der klassischen, vorrangig zeitgenössischen Musik bekannt. Als solcher spielte er mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Dennis Russell Davies und Franz Welser-Möst und arbeitete eng mit Komponisten wie Heinz Holliger, Olga Neuwirth und Isabel Mundry zusammen. Seine Liebe zu neuer Musik führte ihn auch zur Gründung und Leitung des Festivals „Klangspuren“ (1994–2003) und des Festivals „Musik im Riesen“ (seit 2004).

Seit einigen Jahren tritt der Komponist Larcher gegenüber dem Pianisten immer stärker in den Vordergrund. So entstanden Werke für die London Sinfonietta, das Artemis Quartett, Heinrich Schiff, Matthias Goerne und Till Fellner, unter diesen Auftragswerke für das Lucerne Festival, das South Bank Centre London, die ZaterdagMatinee Amsterdam, die Kölner Philharmonie, RSO Wien/RSO Saarbrücken/Radio Filharmonisch Orkest, Hilversum u.v.a.

2010 arbeitet Thomas Larcher an der Komposition eines Kammermusikwerks für die Wigmore Hall London, eines Orchesterwerks für das San Francisco Symphony Orchestra sowie an einer Auftragskomposition für das Kammermusikfestival „Spannungen“, bei dem er 2010 bereits zum zweiten Mal Composer in Residence sein wird. Darüber hinaus entsteht zurzeit ein Chorwerk für das SWR Vokalensemble Stuttgart.

Larchers Werke erscheinen bei Schott Music, er nimmt exklusiv für ECM Records auf. Seine CD-Produktionen wurden mit zahlreichen Preisen (Choc de la musique, Deutscher Schallplattenpreis u.a.) ausgezeichnet.

Stand: Februar 2010

Thomas Larcher Biographie